Termine / 

Geschichten aus einem vergangenen Land



2018/2019
Region Aachen

Ausstellungen und Kunstkoffer

Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 einte Deutschland und prägte Europa. Das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt „Geschichten aus einem vergangenen Land“ im Kunst- und Kulturzentrum (KuK) der StädteRegion Aachen in Monschau trägt diesem Ereignis Rechnung, das sich 2019 zum 30. Mal jährt. Im ersten Teil der Dilogie dokumentierten Fotoarbeiten von Sibylle Bergemann (1941-2010), Harald Hauswald (*1954), Bernd Heyden (1940-1984) sowie Ute (*1949) und Werner Mahler (*1950) Arbeitsalltag und Zusammenleben der Menschen in der ehemaligen DDR. Die Ausstellung, die  vom 15. April bis zum 10. Juni 2018 zu sehen war und großes Publikumsinteresse auf sich zog, widmete sich dem, wie die „kleinen Leute“ quer durch alle Altersklassen und Tätigkeitsfelder ihr Land hinter den Kulissen erlebt haben. Die Vernissage gestalteten Harald Hauswald und Werner Mahler aktiv mit, indem sie Erlebnisse und Wahrnehmungen im Entstehungsprozess schilderten, Erinnerungen teilten. So ergänzten sehr persönliche Eindrücke von „ehemalig drüben“ die Ausstellung für die zahlreichen Besucher.

Als thematische Fortsetzung ist für 2019 eine zweite Schau mit Titel „Wo die Welt zu Ende war“ vorgesehen. Arbeiten, etwa von Harald Hauswald, beleuchten das Leben Oppositioneller. Ute und Werner Mahlers Sujet hingegen ist die ehemalige Grenzmauer und das Fehlen dieser entlang ihres Verlaufs, wo heute Wald und Wiesen sich idyllisch zeigen. Die Ausstellungen und ihre Themenschwerpunkte flankiert ein Kunstkoffer, den die StädteRegion gemeinsam mit der RWTH Aachen konzipieren und realisieren wird. (Besucher-)Gruppen sollen ihn als mobiles Anschauungs- und Impulsmaterial zum Mauerfall-Jubiläum individuell nutzen können. 2019 erweitert eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung das Kunstprogramm zusätzlich.

Sie befinden sich hier:Termine /